Weihnachtsplätzchen

Butterplätzchen

(wie die von Oma)

750g Mehl
250g Puderzucker
500g Butter
1 Pck Backpulver
1 Prise Salz
5 Eigelb (3 für den Teig, 2 zum Bestreichen)
etwas Dosenmilch, Vollmich oder Sahne zum Bestreichen.
Streusel (Zucker oder Schokolade) zum Bestreuen

 

3 Eigelb in eine Schüssel geben und nach und nach mit dem Puderzucker fluffig aufschlagen.
Die zimmerwarme Butter stückchenweise dazugeben und unterrühren.

Das Mehl mit Salz und Backpulver vermischen und nach und nach dazugeben und einen gleichmäßigen Knetteig herstellen. Den Teig in vier bis 5 Portionen teilen und diese einzeln mit Frischhaltefolie einschlagen und über Nacht in den Kühlschrank legen.

Am nächsten Tag die Portionen einzeln verarbeiten. Dazu den Teig auf einer bemehlten Fläche in der gewünschten Stärke (ca. 4-5mm) ausrollen und ausstechen oder schneiden und auf ein Blech mit Backpapier legen. 2 Eigelb mit etwas Dosenmilch, Vollmilch oder Sahne verquirlen und damit die Plätzchen bepinseln. Jetzt nach Lust und Laune Zucker- oder Schokostreusel darauf streuen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C für 10-12 Minuten backen. Die Teigreste nach dem Ausstechen schnell wieder zusammenkneten und ausrollen. Wird der Teig zu warm, ggf. nochmal kurz in den Kühlschrank legen.


 

Spritzgebäck (mit Mandeln)

250g Butter
200g Zucker
400g Mehl
100g Speisestärke (Mondamin)
200g Mandeln (blanchiert, fein gemahlen)
2 Pck Vanillinzucker
2 Eier

 

Butter und Zucker schaumig schlagen, Vanillinzucker und Eier dazugeben und schön glatt rühren. Mehl, Speisestärke und Mandeln gut mischen und zur Masse geben. Jetzt einen schönen homogenen Teig kneten und diesen in Folie einschlagen. Den Teig (am besten über Nacht) kühl stellen.

Den Teig entweder mit der Kekspresse oder dem Fleischwolf zu Plätzchen spritzen und diese bei ca. 200°C hell(!) backen. Es dauert ca. 10 Minuten.

Man kann die Plätzchen so essen, oder sie noch mit Kuvertüre verfeinern. Dies kann man durch tauchen, bepinseln oder besprenkeln erreichen. Ob zartbitter, Nuss oder Vollmilch, bleibt dem eigenen Geschmack überlassen.


 

Heidesand Taler

locker und fluffig, mit leichter Zitronen-Note (nicht nur für Weihnachten lecker!)

200g Butter
250g Mehl
50g Marzipanrohmasse
80g Puderzucker
1 Pck Vanillinzucker
1 TL Abrieb von der Zitronenschale (gibt ne fruchtige Note)
(wer es mag: 1 Schlückchen Amaretto)
Milch zum Bestreichen
Zucker (extrafein) zum Wälzen

 

Butter (zimmerwarm), Puderzucker und Marzipanrohmasse in eine Schüssel geben und mit dem Handrührer (oder Küchenmaschine) gut miteinander aufschlagen. Jetzt den Vanillinzucker (evtl. Amaretto) und den Zitronenabrieb mit einrühren und zum Schluß das Mehl hinzufügen und gründlich zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.

Aus dem Teig jetzt mehrere Rollen mit einem Durchmesser von etwa 4-5cm formen. Die Rollen in Frischhaltefolie einwickeln und über Nacht in den Kühlschrank legen.

Am nächsten Tag die Rollen auspacken, mit Milch bestreichen und in extrafeinem Zucker rollen, bis eine gleichmäßige Zuckerschicht auf den Rollen haftet.

Jetzt Scheiben mit einer Stärke von etwa 5-6mm schneiden und auf ein Blech mit Backpapier legen.

Die Taler werden im vorgeheizten Backofen bei 190°-200°C auf der mittleren Schiene für etwa 12-15 Minuten gebacken. Die Ränder am Zucker dürfen sich maximal leicht goldgelb färben, auf keinen Fall dunkler!


 

Kokosmakronen

Leeeeeeeeecker!

 

4 Eiweiß
200g Zucker extrafein
1 Pck. Vanillin-Zucker
1 Msp. Zimt
200g Kokosraspel
Kuvertüre nach Geschmack (Zartbitter, Vollmilch etc.)
evt. etwas Palmfett
Backoblaten (geht auch ohne)

Zuerst das Eiweiß richtig steif schlagen und dabei nach und nach die Hälfte des Zuckers langsam zufügen. Jetzt die Kokosraspel mit dem restlichen Zucker, Vanillin-Zucker und Zimt vermischen und vorsichtig unter die Eischneemasse heben. Sorgfältig unterheben, aber dabei nicht die Schneemasse zerstören, wir wollen ja schließlich lockere Makronen und keine Kokos-Kiesel!

Sollte die Masse zu weich sein, noch ein paar Kokosraspel dazugeben, aber auch hier vorsichtig, damit sie locker bleiben.

Die Masse jetzt mit einem Spritzbeutel oder Löffel auf Oblaten oder direkt auf Backpapier geben.

Wir backen die Makronen langsam, damit sie nicht verbrennen oder austrocknen. Im Backofen bei 130°C dauert es etwa 30 Minuten. Aufpassen, dass sie nicht zu dunkel werden. Eine leichte Tönung sollen sie haben, aber nicht braun werden.

Bei der Variante ohne Oblaten bitte die fertigen Makronen gut abkühlen lassen, bevor sie vom Papier genommen werden, da sie gerne zum Teil kleben bleiben.

Jetzt die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen (ggf. etwa 10% Palmfett dazugeben) und entweder die Spitzen eintauchen oder einfach wild besprenkeln.